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Maurizio

Maurizio ist Pressereferent für das Europäischen Parlament in Italien. Er ist blind, und er arbeitet seit 2015 für die EU-Institutionen.
Wir wollten von ihm wissen, was seine Meinung zum Auswahlverfahren ist und ob er sich in seinem Team integriert fühlt.

„Das für Barrierefreiheit zuständige EPSO-Team war großartig! Während des Auswahlverfahrens verlief alles nach Plan. Ich konnte meinen Test in Brailleschrift absolvieren und erhielt persönliche Assistenz. Außerdem führte ich einen Test in elektronischer Form durch. Als es um die Wahl des Arbeitsplatzes selbst ging, war nur noch ein Vorstellungsgespräch erforderlich, für das keine besonderen Vorkehrungen nötig waren. Mir wurden keinerlei Hindernisse in den Weg gelegt; ich hatte nie Probleme aufgrund meiner Behinderung. Wenn man eine positive Einstellung selbst gegenüber unwissenden oder skeptischen Menschen hat und seine Erfahrung wirklich teilen will, kann man Berge versetzen.“

Maurizio rät auch anderen Menschen mit besonderen Bedürfnissen, sich für eine EU-Laufbahn zu bewerben.

„Ich finde, es ist machbar, und Sie müssen nicht vielsprachig oder ein Superheld sein. Es ist wirklich, absolut machbar! Es kostet so wenig Zeit und Mühe – nutzen Sie Ihre Chance auf eine interessante Berufslaufbahn! Die Kosten-Nutzen-Analyse ist auf jeden Fall interessant. Nur die Bewerbung selbst ist ein wenig mühsam, doch wenn Sie das erledigt haben, ist der anschließende Zeitaufwand gering im Verhältnis zu der großen Chance. Lassen Sie sich nicht durch die Bewerbungsformalitäten abschrecken!“