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Ville

Ville arbeitet seit 2013 als Jurist bei der Europäischen Kommission in Brüssel. Er ist von Geburt an blind. Wir haben uns mit ihm über das Auswahlverfahren und seine Arbeit bei der Europäischen Kommission unterhalten.

„Das Team für Barrierefreiheit war sehr kompetent und gut organisiert. Nachdem sie meine Anmeldung erhalten hatten, kamen sie mit Vorschlägen auf mich zu, um mir die Teilnahme an der ersten Runde des Auswahlverfahrens zu ermöglichen. Ich fand das sehr passend und hilfreich. Die Zusammenarbeit lief während des gesamten Auswahlverfahrens gut, auch beim Assessment-Center. Dass fast alle Unterlagen in digitaler Form vorliegen, ist eine große Erleichterung für mich. Die gesamte Korrespondenz ist in elektronischen Datenbanken gespeichert. Daher verliere ich als Nutzer eines Bildschirmlesegeräts praktisch keine Zeit damit, Unterlagen einscannen zu müssen. Das war in meinen früheren Jobs anders. Ich habe das Glück, wunderbare Kollegen und Vorgesetzte zu haben, und fühle mich hier voll integriert.“

Ville will auch anderen Menschen mit besonderen Bedürfnissen Mut machen, sich bei der EU zu bewerben.

„Zeigt, dass ihr motiviert seid! Wenn ihr eine Behinderung habt, dann stellt sie euch aus der Perspektive des Arbeitgebers vor. Bereitet euch auf Fragen zu dieser Thematik vor und bedenkt im Voraus, wie sich eure Bedürfnisse mit dem konkreten Arbeitsumfeld vereinbaren lassen. Vor allem aber Geduld bewahren! Bei jeder Bewerbung und jedem Auswahlgespräch lernt ihr etwas, auch wenn ihr nicht genommen werdet. Stellt eher eure Stärken in den Vordergrund - und weniger eure besonderen Bedürfnisse.“