Probetests

Startseite > Bewerbung > Probetests

Letzte Aktualisierung: 14.10.2020
 

Wissenswertes zu unseren Tests

Zur Beurteilung ihrer allgemeinen und fachlichen Kompetenzen müssen die Bewerber/innen im Rahmen der auf dem EPSO-Portal veröffentlichten Auswahlverfahren eine Reihe von Tests absolvieren. In der ersten Runde müssen fast alle Bewerber/innen einen computergestützten Multiple-Choice-Test ablegen, ausgenommen Bewerber/innen für spezialisierte Positionen, deren Eignung in dieser ersten Phase allein anhand ihrer Qualifikationen geprüft wird.

Bewerber/innen, die den Multiple-Choice-Test erfolgreich absolviert haben und/oder aufgrund ihrer Qualifikationen ausgewählt wurden, und deren Online-Bewerbung alle allgemeinen und besonderen Zulassungsbedingungen erfüllt, werden zu einem Assessment-Center eingeladen.

Die Prüfungen im Assessment-Center finden normalerweise in Brüssel oder Luxemburg statt und können einen oder mehrere Tage dauern. Im Assessment-Center werden die allgemeinen und die je nach Stellenprofil unterschiedlichen aufgabenspezifischen Fachkompetenzen der Bewerber/innen getestet. Angesichts der derzeitigen Lage ist weiterhin davon auszugehen, dass es so bald nicht möglich sein wird, die Tests in Anwesenheit der Bewerber/innen in den Räumlichkeiten von EPSO durchzuführen. EPSO hat daher entschieden, die Assessment-Center online (remote) abzuhalten.

Auf unseren Seiten finden Sie Probetests für beide Testrunden. Sie sollen Ihnen einen Eindruck davon vermitteln, mit welcher Art von Fragen Sie konfrontiert werden. Bitte beachten Sie, dass die Anzahl und Art der zu absolvierenden Tests je nach Art des Auswahlverfahrens und Laufbahn variieren kann. Informationen über die im Rahmen Ihres konkreten Auswahlverfahrens vorgesehenen Tests finden Sie in der Bekanntmachung des Auswahlverfahrens (oder der Aufforderung zur Interessenbekundung).

Abgesehen von diesen Probetests bietet EPSO weder Kurse noch Material zur Vorbereitung an, noch unterstützt es Veröffentlichungen oder Schulungen anderer Organisationen.

Einige EU-Länder bieten über diese Ansprechpartner oder ihre jeweilige Ständige Vertretung bei der EU Schulungen und Unterstützung für EU-Bürgerinnen und ‑Bürger an (konsultieren Sie das amtliche Verzeichnis der Europäischen Union).

 

Ist eine Laufbahn bei der EU etwas für Sie?

Das Ausfüllen des Fragebogens „EU-Laufbahn, meine Laufbahn?“ wird Ihnen dabei helfen, festzustellen, ob eine Laufbahn bei den EU-Institutionen für Sie geeignet ist und ob Sie die Anforderungen an eine EU-Beamtin oder einen EU-Beamten erfüllen könnten. Anhand der Fragen und Antworten erhalten Sie ein realistisches Bild vom Arbeitsumfeld in den EU-Institutionen.

Fragebogen ausfüllen

 

Assistentinnen/Assistenten (AST-SC)

  • Onlinetests: Beispiele
    • Tests zum logischen Denken:
      Sprachlogisches Denken (beurteilt Ihre Fähigkeit, logische Schlussfolgerungen aus sprachlichen Informationen zu ziehen).
      Numerisches Denken (beurteilt Ihre Fähigkeit, logische Schlussfolgerungen aus Zahlenangaben zu ziehen).
      Abstraktes Denken (beurteilt Ihre Fähigkeit, Beziehungen zwischen Konzepten zu erkennen und zu verstehen, die weder sprachliche noch räumliche oder numerische Elemente beinhalten).
    • Tests zu den beruflichen Fähigkeiten:
      Genauigkeit und Präzision (beurteilt Ihre Fähigkeit, Informationen schnell zu verarbeiten).
      Schwerpunktsetzung und Organisationstalent (beurteilt Ihre Fähigkeit, Arbeit zu organisieren und Schwerpunkte zu setzen).
       
  • Elektronischer Postkorb: Beispiel
    Computergestützte Simulation einer realen Arbeitssituation unter Verwendung eines E-Mail-Postfachs, das Informationen zu einem bestimmten Thema enthält. Sie müssen innerhalb eines bestimmten Zeitraums möglichst gute Lösungen finden. Der Test findet in Ihrer zweiten Sprache statt und soll drei Fähigkeiten beurteilen: Analyse und Problemlösung, Qualitäts- und Ergebnisorientierung sowie Schwerpunktsetzung und Organisationsfähigkeit.
     
  • Tests zum Sprachverständnis: Beispiele in 24 Sprachen
    Der Sprachverständnistest enthält eine Reihe von 12 Multiple-Choice-Fragen zur Prüfung Ihrer sprachlichen Fähigkeiten in Bezug auf Wortschatz, Grammatik/Syntax und Stil. Sie stehen nicht mit einem bestimmten Organ, einer bestimmten Agentur oder einer bestimmten Dienststelle in Zusammenhang. Jede Frage bezieht sich auf ein Szenario, für das es vier verschiedene Antwortmöglichkeiten gibt, von denen jeweils nur eine richtig ist. Für jede richtig beantwortete Frage wird ein Punkt vergeben, für falsche Antworten gibt es keinen Abzug. Die Bewerber/innen haben für die Beantwortung der 12 Multiple-Choice-Fragen insgesamt 30 Minuten Zeit.  Zwar ist auch der Zeitfaktor ein Bewertungsaspekt, doch sind die Tests so konzipiert, dass die Bewerber/innen im Prinzip alle Fragen innerhalb der vorgegebenen Zeit beantworten können. Die Fragen erfordern keine zusätzlichen Kenntnisse und beruhen nur auf den im Text enthaltenen Informationen.
     
  • Test zu finanztechnischen Kenntnissen: Beispiele: Englisch, Französisch, Deutsch – Mit diesem Test werden Ihre Fähigkeiten im Bereich Finanzen beurteilt. Sie müssen in 30 Minuten insgesamt 25 Fragen in Ihrer zweiten Sprache beantworten.
     
  • Test zu den Microsoft-Office-Kenntnissen: Beispiel – Bei diesem Test wird Ihre Fähigkeit zum Erstellen und/oder Verarbeiten von Dokumenten mit MS Word und Excel (Windows 10 – MS Office (MS Word) 2016) geprüft. Die Prüfung dauert 60 Minuten.
     
  • Test zur Bewertung der schriftlichen Ausdrucksfähigkeit: Diese praktische Prüfung dient der Bewertung der schriftlichen Ausdrucksfähigkeit der Bewerber/innen in ihrer zweiten Sprache (insbesondere Rechtschreibung, Wortschatz und Grammatik), nicht zur Prüfung ihrer Kenntnisse des gewählten Aufsatzthemas.
    Dieses wählen die Bewerber/innen aus einer Liste mit verschiedenen Themen aus. Die Prüfung, d. h. das Verfassen eines Aufsatzes zum gewählten Thema, wird am Computer durchgeführt und dauert 30 Minuten.
     
  • Rollenspiel: Unmittelbar vor dem Rollenspiel erhalten die Bewerber/innen eine schriftliche Aufgabenstellung und Hintergrundinformationen. Die Aufgabe besteht darin, sich (in etwa 5 bis 10 Minuten) auf ein Gespräch mit einem Gegenpart vorzubereiten, bei dem die Bewerber/innen in die Rolle des Inhabers/der Inhaberin der Stelle schlüpfen, für die sie sich bewerben. Die Rolle des Gegenparts und die Ausgangssituation werden ebenfalls beschrieben.
    Das Rollenspiel selbst dauert etwa 15 bis 20 Minuten, in deren Verlauf mehrere allgemeine Kompetenzen getestet werden. Das Rollenspiel besteht darin, die geschilderte Ausgangssituation mit dem Gegenpart zu besprechen. Der Gegenpart – ein/e eigens geschulte/r Mitarbeiter/in – kann während des Gesprächs auf der Grundlage eines teilstrukturierten Skripts zusätzliche Informationen geben. Die Bewerber/innen haben jederzeit Zugang zur schriftlichen Aufgabenstellung und den Hintergrundinformationen sowie zu ihren Aufzeichnungen. Zwei Mitglieder des Prüfungsausschusses beobachten das Rollenspiel. Sie greifen nicht ein, sondern machen lediglich Notizen.
    Am Ende des Rollenspiels erfolgt die Bewertung durch die Mitglieder des Prüfungsausschusses. 
     
  • Fachbezogener Test: Der fachbezogene Test umfasst eine Reihe von Multiple-Choice-Fragen, mit denen die für das betreffende Profil erforderliche Kompetenz geprüft wird. Jede Frage bezieht sich auf ein Textszenario mit vier verschiedenen Antwortmöglichkeiten, von denen jeweils nur eine richtig ist. Weitere Informationen sind der Bekanntmachung des Auswahlverfahrens und dem Einladungsschreiben zu entnehmen.

 

Assistentinnen/Assistenten (AST)

  • Onlinetests: Beispiele
    • Tests zum logischen Denken:
      Sprachlogisches Denken (beurteilt Ihre Fähigkeit, logische Schlussfolgerungen aus sprachlichen Informationen zu ziehen).
      Numerisches Denken (beurteilt Ihre Fähigkeit, logische Schlussfolgerungen aus Zahlenangaben zu ziehen).
      Abstraktes Denken (beurteilt Ihre Fähigkeit, Beziehungen zwischen Konzepten zu erkennen und zu verstehen, die weder sprachliche noch räumliche oder numerische Elemente beinhalten).
    • Tests zu den beruflichen Fähigkeiten:
      Genauigkeit und Präzision (beurteilt Ihre Fähigkeit, Informationen schnell zu verarbeiten).
      Schwerpunktsetzung und Organisationstalent (beurteilt Ihre Fähigkeit, Arbeit zu organisieren und Schwerpunkte zu setzen).
       
  • Test zum situationsbezogenen Urteilsvermögen: Beispiele: EnglischFranzösischDeutsch und Beispiel für eine Bewertung – Mit diesem Test wird Ihr typisches Verhalten in einer arbeitsplatzbezogenen Situation beurteilt.
     
  • Fachbezogener Test: Der fachbezogene Test umfasst eine Reihe von Multiple-Choice-Fragen, mit denen die für das betreffende Profil erforderliche Kompetenz geprüft wird. Jede Frage bezieht sich auf ein Textszenario mit vier verschiedenen Antwortmöglichkeiten, von denen jeweils nur eine richtig ist. Weitere Informationen sind der Bekanntmachung des Auswahlverfahrens und dem Einladungsschreiben zu entnehmen.
     
  • Tests zum Sprachverständnis: Beispiele in 24 Sprachen
    Der Sprachverständnistest enthält eine Reihe von 12 Multiple-Choice-Fragen zur Prüfung Ihrer sprachlichen Fähigkeiten in Bezug auf Wortschatz, Grammatik/Syntax und Stil. Sie stehen nicht mit einem bestimmten Organ, einer bestimmten Agentur oder einer bestimmten Dienststelle in Zusammenhang. Jede Frage bezieht sich auf ein Szenario, für das es vier verschiedene Antwortmöglichkeiten gibt, von denen jeweils nur eine richtig ist. Für jede richtig beantwortete Frage wird ein Punkt vergeben, für falsche Antworten gibt es keinen Abzug. Die Bewerber/innen haben für die Beantwortung der 12 Multiple-Choice-Fragen insgesamt 30 Minuten Zeit.  Zwar ist auch der Zeitfaktor ein Bewertungsaspekt, doch sind die Tests so konzipiert, dass die Bewerber/innen im Prinzip alle Fragen innerhalb der vorgegebenen Zeit beantworten können. Die Fragen erfordern keine zusätzlichen Kenntnisse und beruhen nur auf den im Text enthaltenen Informationen.
     
  • Revisionstest: Bei diesem Test wird eine Übersetzung auf sprachliche Fehler (Grammatik/Rechtschreibung und Ausdruck) und Formatierungsmängel (Nummerierung, Zeichensetzung) überprüft. Das Original (in der zweiten Sprache) wird auf dem Bildschirm angezeigt. Eine Übersetzung dieses Textes in Sprache 1 liegt als editierbare MS Word-Datei (MS Office 2010) vor. Sie enthält gegenüber dem Original sprachliche Fehler und Formatierungsfehler. Die Bewerber/innen müssen diese Fehler finden und korrigieren, um Übereinstimmung mit dem Original herzustellen.
    Der Test dauert ungefähr eine Stunde.
     
  • Abfassung eines aufgabenbezogenen Vermerks/fachbezogene schriftliche Prüfung: Mit diesem Test werden einige der für das betreffende Aufgabenprofil erforderlichen Kompetenzen bewertet. In einem kurzen schriftlichen Briefing wird ein Problem geschildert, zu dem die Bewerber/innen in einem Vermerk Lösungsansätze vorschlagen müssen. Die Prüfung wird am Computer durchgeführt und muss in der zweiten Sprache des Bewerbers / der Bewerberin abgelegt werden. Die erforderliche Mindestpunktzahl wird in der Bekanntmachung des Auswahlverfahrens genannt.
     
  • Kompetenzbasiertes/fachbezogenes Gespräch: Mit diesem Test werden bestimmte oder sämtliche (siehe Bekanntmachung des Auswahlverfahrens) der für das betreffende Aufgabenprofil erforderlichen Kompetenzen geprüft. Es handelt sich um ein strukturiertes Gespräch mit zwei Mitgliedern des Prüfungsausschusses. Es wird in der zweiten Sprache des Bewerbers / der Bewerberin geführt. Die erforderliche Mindestpunktzahl wird in der Bekanntmachung des Auswahlverfahrens genannt. Das kompetenzbasierte/fachbezogene Gespräch ist nicht zu verwechseln mit dem Gespräch zu den allgemeinen Kompetenzen, das zwar ebenfalls strukturiert ist, in dem aber eher allgemeine Kompetenzen als Fachkompetenzen geprüft werden. 
     
  • Situationsbezogenes, kompetenzbasiertes Gespräch: Dieses Gespräch dient der Beurteilung der allgemeinen Kompetenzen der Bewerber/innen anhand ihrer Ausführungen zu der Frage, wie sie sich in einer vorgegebenen Problemsituation verhalten würden. Etwa zwei bis drei Wochen vor dem Gespräch erhalten die Bewerber/innen online eine schriftliche Aufgabenstellung mit Hintergrundinformationen. Die Bewerber/innen sollen sich der Aufgabenstellung und den Hintergrundinformationen entsprechend auf eine Situation vorbereiten, in der sie einen Kollegen / eine Kollegin ersetzen und sich dabei um verschiedene Aufgaben und Probleme kümmern müssen, die im Verlauf des Gesprächs erörtert werden. Während des Gesprächs kommen noch weitere, nicht in der Aufgabenstellung benannte Probleme hinzu.

    Das Gespräch selbst dauert zwischen 30 und 40 Minuten und dient der Beurteilung einer Reihe allgemeiner Kompetenzen, wie in der Bekanntmachung des Auswahlverfahrens angegeben. Geführt wird es als Vieraugengespräch mit einem geschulten Gegenpart, der zwar EU-Bedienstete/r, jedoch kein Mitglied des Prüfungsausschusses ist. Der Gegenpart gibt während des Gesprächs auf der Grundlage eines teilstrukturierten Skripts zusätzliche Informationen. Während dieser Zeit kann der Bewerber das Briefing und Hintergrundinformationen einsehen.
    Zwei Mitglieder des Prüfungsausschusses sind bei dem Gespräch anwesend, greifen jedoch nicht ein, sondern beobachten und machen Notizen.

    Das Gespräch findet als Ferninterview per Videokonferenz statt.

    Beispiele für mögliche Fragen

    ausgehend von der Aufgabenstellung:
    - Wenn Sie bei der Problemlösung entscheidungsbefugt wären, wie würden Sie ausgehend von der Aufgabenstellung den Konflikt zwischen ... und … bewältigen?
    - Wie würden Sie entscheiden, welche der von ... bereitgestellten Informationen wichtig beziehungsweise weniger wichtig sind?

    losgelöst von der Aufgabenstellung:
    - Wie würden Sie mit einem Kollegen oder einer Kollegin verfahren, der / die .?
    - Wie würden Sie reagieren, wenn es Kommentare zu Ihrem Projekt gäbe, die besagen, dass ...?

 

AD-Beamte/Beamtinnen – Generalisten

  • Onlinetests: Beispiele
    • Tests zum logischen Denken:
      Sprachlogisches Denken (beurteilt Ihre Fähigkeit, logische Schlussfolgerungen aus sprachlichen Informationen zu ziehen).
      Numerisches Denken (beurteilt Ihre Fähigkeit, logische Schlussfolgerungen aus Zahlenangaben zu ziehen).
      Abstraktes Denken (beurteilt Ihre Fähigkeit, Beziehungen zwischen Konzepten zu erkennen und zu verstehen, die weder sprachliche noch räumliche oder numerische Elemente beinhalten).
    • Beispiel für Testfragen zum situationsbezogenen UrteilsvermögenMit diesem Test wird Ihr typisches Verhalten in einer arbeitsplatzbezogenen Situation beurteilt. Einige weitere Beispiele: EnglischFranzösischDeutsch und Beispiel für eine Bewertung
       
  • Elektronischer Postkorb: Beispiel: Computergestützte Simulation einer realen Arbeitssituation unter Verwendung eines E-Mail-Postfachs, das Informationen zu einem bestimmten Thema enthält.
     
  • Situationsbezogenes, kompetenzbasiertes Gespräch: Dieses Gespräch dient der Beurteilung der allgemeinen Kompetenzen der Bewerber/innen anhand ihrer Ausführungen zu der Frage, wie sie sich in einer vorgegebenen Problemsituation verhalten würden. Etwa zwei bis drei Wochen vor dem Gespräch erhalten die Bewerber/innen online eine schriftliche Aufgabenstellung mit Hintergrundinformationen. Die Bewerber/innen sollen sich der Aufgabenstellung und den Hintergrundinformationen entsprechend auf eine Situation vorbereiten, in der sie einen Kollegen / eine Kollegin ersetzen und sich dabei um verschiedene Aufgaben und Probleme kümmern müssen, die im Verlauf des Gesprächs erörtert werden. Während des Gesprächs kommen noch weitere, nicht in der Aufgabenstellung benannte Probleme hinzu.

    Das Gespräch selbst dauert zwischen 30 und 40 Minuten und dient der Beurteilung einer Reihe allgemeiner Kompetenzen, wie in der Bekanntmachung des Auswahlverfahrens angegeben. Geführt wird es als Vieraugengespräch mit einem geschulten Gegenpart, der zwar EU-Bedienstete/r, jedoch kein Mitglied des Prüfungsausschusses ist. Der Gegenpart gibt während des Gesprächs auf der Grundlage eines teilstrukturierten Skripts zusätzliche Informationen. Während dieser Zeit kann der Bewerber das Briefing und Hintergrundinformationen einsehen.
    Zwei Mitglieder des Prüfungsausschusses sind bei dem Gespräch anwesend, greifen jedoch nicht ein, sondern beobachten und machen Notizen.

    Das Gespräch findet als Ferninterview per Videokonferenz statt.

    Beispiele für mögliche Fragen

    ausgehend von der Aufgabenstellung:
    - Wenn Sie bei der Problemlösung entscheidungsbefugt wären, wie würden Sie ausgehend von der Aufgabenstellung den Konflikt zwischen ... und … bewältigen?
    - Wie würden Sie entscheiden, welche der von ... bereitgestellten Informationen wichtig beziehungsweise weniger wichtig sind?

    losgelöst von der Aufgabenstellung:
    - Wie würden Sie mit einem Kollegen oder einer Kollegin verfahren, der / die .?
    - Wie würden Sie reagieren, wenn es Kommentare zu Ihrem Projekt gäbe, die besagen, dass ...?
     

  • Mündliche Präsentation: Beispiele: EnglischFranzösischDeutsch – Einzelprüfung zur Beurteilung der Analyse- und Präsentationsfähigkeiten, bei der die Bewerber/innen einen Vorschlag zur Lösung eines fiktiven Problems aus dem Arbeitsalltag ausarbeiten müssen. Nach Auswertung der zur Verfügung gestellten Unterlagen präsentieren sie ihre Ideen einem kleinen Teilnehmerkreis.
     
  • Fallbeispiel: Beispiele: EnglischFranzösischDeutsch – Eine computergestützte Prüfung auf der Grundlage eines einschlägigen Szenarios, bei dem die Bewerber/innen lediglich mithilfe der ihnen zur Verfügung gestellten Unterlagen Probleme lösen oder darauf reagieren müssen.

 

  • Kompetenzbasiertes Gespräch (CBI): Das kompetenzbasierte Gespräch dient der Beurteilung einiger oder sämtlicher allgemeiner Kompetenzen, je nach Auswahlverfahren und Besoldungsgruppe, für die sich die Bewerberin / der Bewerber beworben hat (siehe Bekanntmachung des Auswahlverfahrens). Die Bewerber/innen werden insgesamt 40 Minuten lang in ihrer zweiten Sprache befragt. Die Fragen sind so strukturiert, dass die Prüfer/innen die allgemeinen Kompetenzen der Bewerber/innen ermitteln können.  

 

  • Gespräch über Ihre Motivation: Die Motivation, bei der EU zu arbeiten, kann viele Gründe haben. Wir konzentrieren uns auf folgende Elemente: Ursprung Ihres Interesses für die EU, Kenntnis und Verinnerlichung der Grundwerte der EU, Verständnis aktueller und künftiger Herausforderungen für die EU, Erwartungen an eine EU-Laufbahn, Kenntnis der EU und ihrer Geschichte, ihrer Organe und ihrer wichtigsten politischen Ziele.
    Auf dieser Grundlage führen zwei Mitglieder des Prüfungsausschusses ein strukturiertes 20-minütiges Gespräch mit Ihnen. In diesem Gespräch werden alle oben genannten Elemente geprüft.

 

AD-Beamte/Beamtinnen – Spezialisten

  • Onlinetests: Beispiele
    • Tests zum logischen Denken:
      Sprachlogisches Denken (beurteilt Ihre Fähigkeit, logische Schlussfolgerungen aus sprachlichen Informationen zu ziehen).
      Numerisches Denken (beurteilt Ihre Fähigkeit, logische Schlussfolgerungen aus Zahlenangaben zu ziehen).
      Abstraktes Denken (beurteilt Ihre Fähigkeit, Beziehungen zwischen Konzepten zu erkennen und zu verstehen, die weder sprachliche noch räumliche oder numerische Elemente beinhalten).
    • Beispiel für Testfragen zum situationsbezogenen UrteilsvermögenMit diesem Test wird Ihr typisches Verhalten in einer arbeitsplatzbezogenen Situation beurteilt. Einige weitere Beispiele: EnglischFranzösischDeutsch und Beispiel für eine Bewertung
       

Tests zum Sprachverständnis: Beispiel in 24 Sprachen
Der Sprachverständnistest enthält eine Reihe von 12 Multiple-Choice-Fragen zur Prüfung Ihrer sprachlichen Fähigkeiten in Bezug auf Wortschatz, Grammatik/Syntax und Stil. Sie stehen nicht mit einem bestimmten Organ, einer bestimmten Agentur oder einer bestimmten Dienststelle in Zusammenhang. Jede Frage bezieht sich auf ein Szenario, für das es vier verschiedene Antwortmöglichkeiten gibt, von denen jeweils nur eine richtig ist. Für jede richtig beantwortete Frage wird ein Punkt vergeben, für falsche Antworten gibt es keinen Abzug. Die Bewerber/innen haben für die Beantwortung der 12 Multiple-Choice-Fragen insgesamt 25 Minuten Zeit.  Zwar ist auch der Zeitfaktor ein Bewertungsaspekt, doch sind die Tests so konzipiert, dass die Bewerber/innen im Prinzip alle Fragen innerhalb der vorgegebenen Zeit beantworten können. Die Fragen erfordern keine zusätzlichen Kenntnisse und beruhen nur auf den im Text enthaltenen Informationen.
 

  • Rollenspiel: Unmittelbar vor dem Rollenspiel erhalten die Bewerber/innen eine schriftliche Aufgabenstellung und Hintergrundinformationen. Die Aufgabe besteht darin, sich (in etwa 5 bis 10 Minuten) auf ein Gespräch mit einem Gegenpart vorzubereiten, bei dem die Bewerber/innen in die Rolle des Inhabers/der Inhaberin der Stelle schlüpfen, für die sie sich bewerben. Die Rolle des Gegenparts und die Ausgangssituation werden ebenfalls beschrieben.
    Das Rollenspiel selbst dauert etwa 15 bis 20 Minuten, in deren Verlauf mehrere allgemeine Kompetenzen getestet werden. Das Rollenspiel besteht darin, die geschilderte Ausgangssituation mit dem Gegenpart zu besprechen. Der Gegenpart – ein/e eigens geschulte/r Mitarbeiter/in – kann während des Gesprächs auf der Grundlage eines teilstrukturierten Skripts zusätzliche Informationen geben. Die Bewerber/innen haben jederzeit Zugang zur schriftlichen Aufgabenstellung und den Hintergrundinformationen sowie zu ihren Aufzeichnungen. Zwei Mitglieder des Prüfungsausschusses beobachten das Rollenspiel. Sie greifen nicht ein, sondern machen lediglich Notizen. Am Ende des Rollenspiels erfolgt die Bewertung durch die Mitglieder des Prüfungsausschusses.
     
  • Situationsbezogenes, kompetenzbasiertes Gespräch: Dieses Gespräch dient der Beurteilung der allgemeinen Kompetenzen der Bewerber/innen anhand ihrer Ausführungen zu der Frage, wie sie sich in einer vorgegebenen Problemsituation verhalten würden. Etwa zwei bis drei Wochen vor dem Gespräch erhalten die Bewerber/innen online eine schriftliche Aufgabenstellung mit Hintergrundinformationen. Die Bewerber/innen sollen sich der Aufgabenstellung und den Hintergrundinformationen entsprechend auf eine Situation vorbereiten, in der sie einen Kollegen / eine Kollegin ersetzen und sich dabei um verschiedene Aufgaben und Probleme kümmern müssen, die im Verlauf des Gesprächs erörtert werden. Während des Gesprächs kommen noch weitere, nicht in der Aufgabenstellung benannte Probleme hinzu.

    Das Gespräch selbst dauert zwischen 30 und 40 Minuten und dient der Beurteilung einer Reihe allgemeiner Kompetenzen, wie in der Bekanntmachung des Auswahlverfahrens angegeben. Geführt wird es als Vieraugengespräch mit einem geschulten Gegenpart, der zwar EU-Bedienstete/r, jedoch kein Mitglied des Prüfungsausschusses ist. Der Gegenpart gibt während des Gesprächs auf der Grundlage eines teilstrukturierten Skripts zusätzliche Informationen. Während dieser Zeit kann der Bewerber das Briefing und Hintergrundinformationen einsehen.
    Zwei Mitglieder des Prüfungsausschusses sind bei dem Gespräch anwesend, greifen jedoch nicht ein, sondern beobachten und machen Notizen.

    Das Gespräch findet als Ferninterview per Videokonferenz statt.

    Beispiele für mögliche Fragen

    ausgehend von der Aufgabenstellung:
    - Wenn Sie bei der Problemlösung entscheidungsbefugt wären, wie würden Sie ausgehend von der Aufgabenstellung den Konflikt zwischen ... und … bewältigen?
    - Wie würden Sie entscheiden, welche der von ... bereitgestellten Informationen wichtig beziehungsweise weniger wichtig sind?

    losgelöst von der Aufgabenstellung:
    - Wie würden Sie mit einem Kollegen oder einer Kollegin verfahren, der / die .?
    - Wie würden Sie reagieren, wenn es Kommentare zu Ihrem Projekt gäbe, die besagen, dass ...?
     

  • Mündliche Präsentation: EnglischFranzösischDeutsch – Einzelprüfung zur Beurteilung der Analyse- und Präsentationsfähigkeiten, bei der die Bewerber/innen einen Vorschlag zur Lösung eines fiktiven Problems aus dem Arbeitsalltag ausarbeiten müssen. Nach Auswertung der zur Verfügung gestellten Unterlagen präsentieren sie ihre Ideen einem kleinen Teilnehmerkreis.
     
  • Fallbeispiel: EnglischFranzösischDeutsch – Eine computergestützte Prüfung auf der Grundlage eines einschlägigen Szenarios, bei dem die Bewerber/innen lediglich mithilfe der ihnen zur Verfügung gestellten Unterlagen Probleme lösen oder darauf reagieren müssen.
     
  • Kompetenzbasiertes Gespräch (CBI): Das kompetenzbasierte Gespräch dient der Beurteilung einiger oder sämtlicher allgemeiner Kompetenzen, je nach Auswahlverfahren und Besoldungsgruppe, für die sich die Bewerberin / der Bewerber beworben hat (siehe Bekanntmachung des Auswahlverfahrens). Die Bewerber/innen werden insgesamt 40 Minuten lang in ihrer zweiten Sprache befragt. Die Fragen sind so strukturiert, dass die Prüfer/innen die allgemeinen Kompetenzen der Bewerber/innen ermitteln können.
     
  • Fachbezogenes Gespräch: Mit diesem Test werden bestimmte oder sämtliche (siehe Bekanntmachung des Auswahlverfahrens) der für das betreffende Aufgabenprofil erforderlichen Kompetenzen geprüft. Es handelt sich um ein strukturiertes Gespräch mit zwei Mitgliedern des Prüfungsausschusses. Es wird in der zweiten Sprache des Bewerbers / der Bewerberin geführt. Die erforderliche Mindestpunktzahl wird in der Bekanntmachung des Auswahlverfahrens genannt. Das kompetenzbasierte/fachbezogene Gespräch ist nicht zu verwechseln mit dem Gespräch zu den allgemeinen Kompetenzen, das zwar ebenfalls strukturiert ist, in dem aber eher allgemeine Kompetenzen als Fachkompetenzen geprüft werden.
     
  • Schriftliche Prüfung im Fachbereich: Mit diesem Test werden einige der für das betreffende Aufgabenprofil erforderlichen Kompetenzen bewertet. In einem kurzen schriftlichen Briefing wird ein Problem geschildert, zu dem die Bewerber/innen Lösungsansätze vorschlagen müssen. Die Prüfung wird am Computer durchgeführt und muss in der zweiten Sprache des Bewerbers / der Bewerberin abgelegt werden. Die erforderliche Mindestpunktzahl wird in der Bekanntmachung des Auswahlverfahrens genannt.
     
  • Fachbezogener Test: Der fachbezogene Test umfasst eine Reihe von Multiple-Choice-Fragen, mit denen die für das betreffende Profil erforderliche Kompetenz geprüft wird. Jede Frage bezieht sich auf ein Textszenario mit vier verschiedenen Antwortmöglichkeiten, von denen jeweils nur eine richtig ist. Weitere Informationen sind der Bekanntmachung des Auswahlverfahrens und dem Einladungsschreiben zu entnehmen.

 

Rechts- und Sprachsachverständige (AD)

  • Onlinetests: Beispiele
    • Tests zum logischen Denken:
      Sprachlogisches Denken (beurteilt Ihre Fähigkeit, logische Schlussfolgerungen aus sprachlichen Informationen zu ziehen).
      Numerisches Denken (beurteilt Ihre Fähigkeit, logische Schlussfolgerungen aus Zahlenangaben zu ziehen).
      Abstraktes Denken (beurteilt Ihre Fähigkeit, Beziehungen zwischen Konzepten zu erkennen und zu verstehen, die weder sprachliche noch räumliche oder numerische Elemente beinhalten).
    • Beispiel für Testfragen zum situationsbezogenen UrteilsvermögenMit diesem Test wird Ihr typisches Verhalten in einer arbeitsplatzbezogenen Situation beurteilt. Einige weitere Beispiele: EnglischFranzösischDeutsch und Beispiel für eine Bewertung
       
  • Tests zum Sprachverständnis: Beispiele in 24 Sprachen
    Der Sprachverständnistest enthält eine Reihe von 12 Multiple-Choice-Fragen zur Prüfung Ihrer sprachlichen Fähigkeiten in Bezug auf Wortschatz, Grammatik/Syntax und Stil. Sie stehen nicht mit einem bestimmten Organ, einer bestimmten Agentur oder einer bestimmten Dienststelle in Zusammenhang. Jede Frage bezieht sich auf ein Szenario, für das es vier verschiedene Antwortmöglichkeiten gibt, von denen jeweils nur eine richtig ist. Für jede richtig beantwortete Frage wird ein Punkt vergeben, für falsche Antworten gibt es keinen Abzug. Die Bewerber/innen haben für die Beantwortung der 12 Multiple-Choice-Fragen insgesamt 25 Minuten Zeit.  Zwar ist auch der Zeitfaktor ein Bewertungsaspekt, doch sind die Tests so konzipiert, dass die Bewerber/innen im Prinzip alle Fragen innerhalb der vorgegebenen Zeit beantworten können. Die Fragen erfordern keine zusätzlichen Kenntnisse und beruhen nur auf den im Text enthaltenen Informationen.
     
  • Übersetzungstests: Beispiele: Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch
     
  • Zusammenfassung eines Textes: Beispiel In diesem Test erhalten die Bewerber/innen einen Text in der dritten Sprache und werden aufgefordert, am Computer eine Zusammenfassung in der ersten Sprache (der Sprache des Auswahlverfahrens) zu erstellen. Der Test dauert ungefähr zwei Stunden. Der Einsatz von Wörterbüchern ist verboten.
     
  • Situationsbezogenes, kompetenzbasiertes Gespräch: Dieses Gespräch dient der Beurteilung der allgemeinen Kompetenzen der Bewerber/innen anhand ihrer Ausführungen zu der Frage, wie sie sich in einer vorgegebenen Problemsituation verhalten würden. Etwa zwei bis drei Wochen vor dem Gespräch erhalten die Bewerber/innen online eine schriftliche Aufgabenstellung mit Hintergrundinformationen. Die Bewerber/innen sollen sich der Aufgabenstellung und den Hintergrundinformationen entsprechend auf eine Situation vorbereiten, in der sie einen Kollegen / eine Kollegin ersetzen und sich dabei um verschiedene Aufgaben und Probleme kümmern müssen, die im Verlauf des Gesprächs erörtert werden. Während des Gesprächs kommen noch weitere, nicht in der Aufgabenstellung benannte Probleme hinzu.

    Das Gespräch selbst dauert zwischen 30 und 40 Minuten und dient der Beurteilung einer Reihe allgemeiner Kompetenzen, wie in der Bekanntmachung des Auswahlverfahrens angegeben. Geführt wird es als Vieraugengespräch mit einem geschulten Gegenpart, der zwar EU-Bedienstete/r, jedoch kein Mitglied des Prüfungsausschusses ist. Der Gegenpart gibt während des Gesprächs auf der Grundlage eines teilstrukturierten Skripts zusätzliche Informationen. Während dieser Zeit kann der Bewerber das Briefing und Hintergrundinformationen einsehen.
    Zwei Mitglieder des Prüfungsausschusses sind bei dem Gespräch anwesend, greifen jedoch nicht ein, sondern beobachten und machen Notizen.

    Das Gespräch findet als Ferninterview per Videokonferenz statt.

    Beispiele für mögliche Fragen

    ausgehend von der Aufgabenstellung:
    - Wenn Sie bei der Problemlösung entscheidungsbefugt wären, wie würden Sie ausgehend von der Aufgabenstellung den Konflikt zwischen ... und … bewältigen?
    - Wie würden Sie entscheiden, welche der von ... bereitgestellten Informationen wichtig beziehungsweise weniger wichtig sind?

    losgelöst von der Aufgabenstellung:
    - Wie würden Sie mit einem Kollegen oder einer Kollegin verfahren, der / die .?
    - Wie würden Sie reagieren, wenn es Kommentare zu Ihrem Projekt gäbe, die besagen, dass ...?

 

Übersetzer/innen (AD)

  • Onlinetests: Beispiele
    • Tests zum logischen Denken:
      Sprachlogisches Denken (beurteilt Ihre Fähigkeit, logische Schlussfolgerungen aus sprachlichen Informationen zu ziehen).
      Numerisches Denken (beurteilt Ihre Fähigkeit, logische Schlussfolgerungen aus Zahlenangaben zu ziehen).
      Abstraktes Denken (beurteilt Ihre Fähigkeit, Beziehungen zwischen Konzepten zu erkennen und zu verstehen, die weder sprachliche noch räumliche oder numerische Elemente beinhalten).
    • Beispiel für Testfragen zum situationsbezogenen UrteilsvermögenMit diesem Test wird Ihr typisches Verhalten in einer arbeitsplatzbezogenen Situation beurteilt. Einige weitere Beispiele: EnglischFranzösischDeutsch und Beispiel für eine Bewertung
       
  • ÜbersetzungstestBeispiele in 24 Sprachen

  • RevisionstestBeispiel – Revision eines Textes, der aus Ihrer zweiten in Ihre erste Sprache übersetzt worden ist.

  • Tests zum sprachlichen Verständnis: Beispiele in 24 Sprachen
    Der Sprachverständnistest enthält eine Reihe von 12 Multiple-Choice-Fragen zur Prüfung Ihrer sprachlichen Fähigkeiten in Bezug auf Wortschatz, Grammatik/Syntax und Stil. Sie stehen nicht mit einem bestimmten Organ, einer bestimmten Agentur oder einer bestimmten Dienststelle in Zusammenhang. Jede Frage bezieht sich auf ein Szenario, für das es vier verschiedene Antwortmöglichkeiten gibt, von denen jeweils nur eine richtig ist. Für jede richtig beantwortete Frage wird ein Punkt vergeben, für falsche Antworten gibt es keinen Abzug. Die Bewerber/innen haben für die Beantwortung der 12 Multiple-Choice-Fragen insgesamt 25 Minuten Zeit.  Zwar ist auch der Zeitfaktor ein Bewertungsaspekt, doch sind die Tests so konzipiert, dass die Bewerber/innen im Prinzip alle Fragen innerhalb der vorgegebenen Zeit beantworten können. Die Fragen erfordern keine zusätzlichen Kenntnisse und beruhen nur auf den im Text enthaltenen Informationen.
     
  • Situationsbezogenes, kompetenzbasiertes Gespräch: Dieses Gespräch dient der Beurteilung der allgemeinen Kompetenzen der Bewerber/innen anhand ihrer Ausführungen zu der Frage, wie sie sich in einer vorgegebenen Problemsituation verhalten würden. Etwa zwei bis drei Wochen vor dem Gespräch erhalten die Bewerber/innen online eine schriftliche Aufgabenstellung mit Hintergrundinformationen. Die Bewerber/innen sollen sich der Aufgabenstellung und den Hintergrundinformationen entsprechend auf eine Situation vorbereiten, in der sie einen Kollegen / eine Kollegin ersetzen und sich dabei um verschiedene Aufgaben und Probleme kümmern müssen, die im Verlauf des Gesprächs erörtert werden. Während des Gesprächs kommen noch weitere, nicht in der Aufgabenstellung benannte Probleme hinzu.

    Das Gespräch selbst dauert zwischen 30 und 40 Minuten und dient der Beurteilung einer Reihe allgemeiner Kompetenzen, wie in der Bekanntmachung des Auswahlverfahrens angegeben. Geführt wird es als Vieraugengespräch mit einem geschulten Gegenpart, der zwar EU-Bedienstete/r, jedoch kein Mitglied des Prüfungsausschusses ist. Der Gegenpart gibt während des Gesprächs auf der Grundlage eines teilstrukturierten Skripts zusätzliche Informationen. Während dieser Zeit kann der Bewerber das Briefing und Hintergrundinformationen einsehen.
    Zwei Mitglieder des Prüfungsausschusses sind bei dem Gespräch anwesend, greifen jedoch nicht ein, sondern beobachten und machen Notizen.

    Das Gespräch findet als Ferninterview per Videokonferenz statt.

    Beispiele für mögliche Fragen

    ausgehend von der Aufgabenstellung:
    - Wenn Sie bei der Problemlösung entscheidungsbefugt wären, wie würden Sie ausgehend von der Aufgabenstellung den Konflikt zwischen ... und … bewältigen?
    - Wie würden Sie entscheiden, welche der von ... bereitgestellten Informationen wichtig beziehungsweise weniger wichtig sind?

    losgelöst von der Aufgabenstellung:
    - Wie würden Sie mit einem Kollegen oder einer Kollegin verfahren, der / die .?
    - Wie würden Sie reagieren, wenn es Kommentare zu Ihrem Projekt gäbe, die besagen, dass ...?
     

  • Mündliche Präsentation: Beispiele: EnglischFranzösischDeutsch – Einzelprüfung zur Beurteilung der Analyse- und Präsentationsfähigkeiten, bei der die Bewerber/innen einen Vorschlag zur Lösung eines fiktiven Problems aus dem Arbeitsalltag ausarbeiten müssen. Nach Auswertung der zur Verfügung gestellten Unterlagen präsentieren sie ihre Ideen einem kleinen Teilnehmerkreis.
     
  • Test der Kenntnisse in der Hauptsprache: Beispiel Der Test ist ein Multiple-Choice-Test mit 25 voneinander unabhängigen Fragen. Für jede Frage gibt es 4 Wahlmöglichkeiten, von denen nur eine (A, B, C oder D) richtig ist. Die Bewerber/innen haben für den Test 25 Minuten Zeit. Die Fragen können sich auf eine der nachstehenden Kompetenzen beziehen: Grammatik, Wortschatz, idiomatischer Gebrauch, Rechtschreibung und Zeichensetzung.

 

Dolmetscher/innen (AD)

  • Onlinetests: Beispiele
    • Tests zum logischen Denken:
      Sprachlogisches Denken (beurteilt Ihre Fähigkeit, logische Schlussfolgerungen aus sprachlichen Informationen zu ziehen).
      Numerisches Denken (beurteilt Ihre Fähigkeit, logische Schlussfolgerungen aus Zahlenangaben zu ziehen).
      Abstraktes Denken (beurteilt Ihre Fähigkeit, Beziehungen zwischen Konzepten zu erkennen und zu verstehen, die weder sprachliche noch räumliche oder numerische Elemente beinhalten).
       
  • Situationsbezogenes, kompetenzbasiertes Gespräch: Dieses Gespräch dient der Beurteilung der allgemeinen Kompetenzen der Bewerber/innen anhand ihrer Ausführungen zu der Frage, wie sie sich in einer vorgegebenen Problemsituation verhalten würden. Etwa zwei bis drei Wochen vor dem Gespräch erhalten die Bewerber/innen online eine schriftliche Aufgabenstellung mit Hintergrundinformationen. Die Bewerber/innen sollen sich der Aufgabenstellung und den Hintergrundinformationen entsprechend auf eine Situation vorbereiten, in der sie einen Kollegen / eine Kollegin ersetzen und sich dabei um verschiedene Aufgaben und Probleme kümmern müssen, die im Verlauf des Gesprächs erörtert werden. Während des Gesprächs kommen noch weitere, nicht in der Aufgabenstellung benannte Probleme hinzu.

    Das Gespräch selbst dauert zwischen 30 und 40 Minuten und dient der Beurteilung einer Reihe allgemeiner Kompetenzen, wie in der Bekanntmachung des Auswahlverfahrens angegeben. Geführt wird es als Vieraugengespräch mit einem geschulten Gegenpart, der zwar EU-Bedienstete/r, jedoch kein Mitglied des Prüfungsausschusses ist. Der Gegenpart gibt während des Gesprächs auf der Grundlage eines teilstrukturierten Skripts zusätzliche Informationen. Während dieser Zeit kann der Bewerber das Briefing und Hintergrundinformationen einsehen.
    Zwei Mitglieder des Prüfungsausschusses sind bei dem Gespräch anwesend, greifen jedoch nicht ein, sondern beobachten und machen Notizen.

    Das Gespräch findet als Ferninterview per Videokonferenz statt.

    Beispiele für mögliche Fragen

    ausgehend von der Aufgabenstellung:
    - Wenn Sie bei der Problemlösung entscheidungsbefugt wären, wie würden Sie ausgehend von der Aufgabenstellung den Konflikt zwischen ... und … bewältigen?
    - Wie würden Sie entscheiden, welche der von ... bereitgestellten Informationen wichtig beziehungsweise weniger wichtig sind?

    losgelöst von der Aufgabenstellung:
    - Wie würden Sie mit einem Kollegen oder einer Kollegin verfahren, der / die .?
    - Wie würden Sie reagieren, wenn es Kommentare zu Ihrem Projekt gäbe, die besagen, dass ...?
    ​​​​​​​

  • Mündliche Präsentation: Beispiele: EnglischFranzösischDeutsch – Einzelprüfung zur Beurteilung der Analyse- und Präsentationsfähigkeiten, bei der die Bewerber/innen einen Vorschlag zur Lösung eines fiktiven Problems aus dem Arbeitsalltag ausarbeiten müssen. Nach Auswertung der zur Verfügung gestellten Unterlagen präsentieren sie ihre Ideen einem kleinen Teilnehmerkreis.

 

Vertragsbedienstete / Ständiges Auswahlverfahren „CAST Permanent“

  • Tests zum logischen Denken:
    Funktionsgruppe I, II und III: siehe Assistentinnen/Assistenten (AST-SC) oder Assistentinnen/Assistenten (AST).
    Funktionsgruppe IV: siehe AD-Beamte/Beamtinnen (Generalisten).
     
  • Prüfung von Fachkompetenzen: Prüfung mit Multiple-Choice-Fragen zur Beurteilung Ihrer Kenntnisse in einem bestimmten Fachgebiet. Genauere Angaben finden Sie in der Aufforderung zur Interessenbekundung.

    Der Kompetenztest für Vertragsbedienstete umfasst 25 Multiple-Choice-Fragen, mit denen die für das betreffende Profil erforderliche Kompetenz geprüft wird. Die Fragen in den Kompetenztests beziehen sich auf die in der Aufforderung zur Interessenbekundung beschriebenen Aufgaben. Sie stehen nicht mit einem bestimmten Organ, einer bestimmten Agentur oder einer bestimmten Dienststelle in Zusammenhang. Jede Frage bezieht sich auf ein Szenario, für das es vier verschiedene Antwortmöglichkeiten gibt, von denen jeweils nur eine richtig ist.  Für jede richtig beantwortete Frage wird ein Punkt vergeben, für falsche Antworten gibt es keinen Abzug. Die Bewerber/innen haben für die Beantwortung der 25 Multiple-Choice-Fragen insgesamt 50 Minuten Zeit.  Zwar ist auch der Zeitfaktor ein Bewertungsaspekt, doch sind die Tests so konzipiert, dass die Bewerber/innen im Prinzip alle Fragen innerhalb der vorgegebenen Zeit beantworten können. Die Kompetenztests werden in der zweiten Sprache der Bewerber/innen absolviert. Die erforderliche Mindestpunktzahl beträgt 13 von 25 Punkten für die Funktionsgruppen II und III. Für die Funktionsgruppe IV müssen die Bewerber/innen 16 von 25 Punkten erreichen, um den Test zu bestehen.

    Solche Tests durchlaufen Sie bei folgenden Profilen:

Finanzen: Fragen zu Finanzverfahren, Rechnungsführung, Analyse und Beratung (Audits und Prüfungen), ggf. auch zu Wirtschaftstheorien und Instrumenten zur Beobachtung und Analyse von Trends, Entwicklungen und Daten im Wirtschafts- und Finanzbereich.
Projekt- und Programm-Management: Fragen zu Planung, Überwachung, Evaluierung usw., die sich auch auf relevante finanzielle Aspekte, Kommunikation und Qualitätssicherung erstrecken.
Sekretariats-/Bürokräfte: Fragen zu einer Reihe von Sekretariats- und Verwaltungsaufgaben wie Organisation von Sitzungen, Vorbereitung von Dienstreisen, Sortierung und Ablage von Dokumenten und Korrespondenz, Terminkalenderführung usw.; geprüft werden auch Grundkenntnisse in Microsoft-Office-Anwendungen.
Verwaltung/Personalwesen: Fragen vorwiegend zu Personalverwaltung und beruflicher Fortbildung.
Kommunikation: Fragen zu praktischen Instrumenten wie Briefings, Infoblätter, Online-Kommunikation, soziale Medien sowie zu Aspekten des Projektmanagements, welche z. B. die Festlegung, Umsetzung und Durchführung von Kommunikationsstrategien betreffen.
Politik (spezifisch EU-Politik): allgemeine und EU-spezifische Fragen zu unterschiedlichen Politikfeldern, die auch rechtliche und wirtschaftliche Themen betreffen können.
Recht: Fragen zum EU-Recht sowie zum nationalen und internationalen Recht, die auch politische und wirtschaftliche Themen betreffen können.
Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT): Fragen zu verschiedensten Aspekten der IKT, darunter die Nutzung von Programmiersprachen wie JAVA, Visual Basic und Visual C#, Verwaltung der Benutzerumgebung (z. B. Windows und Unix) sowie Netz- und Telekommunikationsmanagement.
Kinderbetreuungspersonal: Fragen zu Kinderbetreuung in Kindertagesstätten und im Freien (Kinder von 3,5 bis 14 Jahren), zu Vorschulunterricht, Kindergärten und Kleinkinderbetreuung (Kinder im Alter von 0 bis 3 Jahren) in Kinderkrippen.
Psychopädagogen/-pädagoginnenFragen zu unterschiedlichen Aspekten, z. B. Koordinierung des Betriebs einer Kleinkindertagesstätte oder Kinderkrippe und ihrer Mitarbeiter/innen, Lebensqualität der Kinder und Interaktion mit den Eltern, Entwicklung und Verfolgung des pädagogischen Konzepts (einschl. Aus- und Fortbildung).
 

  • Test zum sprachlichen Verständnis: Multiple-Choice-Fragen zur Prüfung Ihrer Kenntnis der Sprache 2 (EN-FR-DE) in Bezug auf Wortschatz, Grammatik/Syntax und Stil.

    Der Sprachverständnistest für Vertragsbedienstete enthält 12 Multiple-Choice-Fragen zur Prüfung Ihrer Kenntnis der Sprache 2 (EN-FR-DE) in Bezug auf Wortschatz, Grammatik/Syntax und Stil. Sie stehen nicht mit einem bestimmten Organ, einer bestimmten Agentur oder einer bestimmten Dienststelle in Zusammenhang. Jede Frage bezieht sich auf ein Szenario, für das es vier verschiedene Antwortmöglichkeiten gibt, von denen jeweils nur eine richtig ist. Für jede richtig beantwortete Frage wird ein Punkt vergeben, für falsche Antworten gibt es keinen Abzug. Die Bewerber/innen haben für die Beantwortung der 12 Multiple-Choice-Fragen insgesamt 30 Minuten Zeit.  Zwar ist auch der Zeitfaktor ein Bewertungsaspekt, doch sind die Tests so konzipiert, dass die Bewerber/innen im Prinzip alle Fragen innerhalb der vorgegebenen Zeit beantworten können. Die erforderliche Mindestpunktzahl beträgt 6 von 12 Punkten für die Funktionsgruppe III und 7 von 12 Punkten für die Funktionsgruppe IV.

    Solche Tests durchlaufen Sie bei folgenden Profilen:

    Übersetzer/innen und Korrektoren/KorrektorinnenDer Test dient zur Prüfung Ihrer Kenntnis der Sprache 2 (EN-FR-DE) in Bezug auf Wortschatz, Grammatik/Syntax und Stil. Die Fragen erfordern keine zusätzlichen Kenntnisse und beruhen nur auf den im Text enthaltenen Informationen.
     

  • Diese Tests sind ausnahmslos computergestützt. Alle Bewerber/innen absolvieren sie zeitgleich in einem Testzentrum ihrer Wahl. Im Einladungsschreiben sind die dafür verfügbaren Testzentren angegeben.
     
  • Profil „Manuelle und unterstützende verwaltungstechnische Tätigkeiten“: Für dieses Profil werden weder Kompetenz- noch Sprachverständnistests durchgeführt, sondern ausschließlich Tests zum logischen Denken.

Glossar

Test zum abstrakten Denken :

Beurteilung der Fähigkeit, Beziehungen zwischen Konzepten zu erkennen und zu verstehen, die weder sprachliche noch räumliche oder numerische Elemente beinhalten

Fallbeispiel :

Im Allgemeinen eine computergestützte Prüfung auf der Grundlage eines einschlägigen Szenarios, bei dem die Bewerber/-innen lediglich mithilfe der ihnen zur Verfügung gestellten Unterlagen Probleme lösen oder darauf reagieren müssen.

Elektronischer Postkorb :

Computergestützte Prüfung, bei der mithilfe von Hintergrundinformationen in einem E-Mail-Postfach eine Reihe von Fragen zu beantworten sind.

Gruppenübung: :
  • Nachdem sie eine Reihe von Informationen allein bearbeitet haben, setzen sich die Teilnehmer/-innen zusammen, um über die jeweiligen Ergebnisse zu diskutieren und zu einer gemeinsamen Lösung zu gelangen.
Test zum Zahlenverständnis :

assesses candidates' ability to think logically and understand numerical information

Mündliche Präsentation :

Einzelprüfung zur Beurteilung der Analyse- und Präsentationsfähigkeiten, bei der die Bewerber/-innen einen Vorschlag zur Lösung eines fiktiven Problems aus dem Arbeitsalltag ausarbeiten müssen. Nach Auswertung der zur Verfügung gestellten Unterlagen präsentieren sie ihre Ideen einem kleinen Teilnehmerkreis.

Test zum situationsbezogenen Urteilsvermögen :

Beurteilung des Verhaltens in einer arbeitsplatzbezogenen Situation

Test zum sprachlogischen Denken :

Beurteilung der Fähigkeit, logische Schlussfolgerungen aus sprachlichen Informationen zu ziehen