Fragen und Antworten

Warum setzt EPSO computergestützte Multiple-Choice-Tests ein?

Bei den Prüfungen der kognitiven Fähigkeiten geht es EPSO vorrangig darum, die Befähigung zu logischem Denken bei allen künftigen Beamten und Beamtinnen der EU zu bewerten, und nicht um eine Reduzierung der Bewerberanzahl. Diese auf der Grundlage etablierter wissenschaftlicher Studien entwickelten Tests besitzen (im Vergleich zu rein wissensbasierten Prüfungen) die höchste prognostische Aussagekraft zur Einschätzung der künftigen Arbeitsleistung der Bewerberinnen und Bewerber. Auch wenn den Teilnehmern/Teilnehmerinnen eines Auswahlverfahrens nicht dieselben Fragen gestellt werden, ist der Schwierigkeitsgrad der Einzelprüfungen identisch, womit Gleichbehandlung gewährleistet ist. Die Stichhaltigkeit und Zuverlässigkeit von Multiple-Choice-Tests wurde durch die Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union bestätigt. Ebenso hat der Gerichtshof bestätigt, dass die Tests mit dem Grundsatz der gerechten und gleichen Behandlung im Einklang stehen. Gleichzeitig wird es EPSO durch computergestützte Tests möglich, an vielen verschiedenen Orten in sehr kurzer Zeit (ungefähr vier Wochen bei 30000 Bewerbern und Bewerberinnen) mehrere Zehntausend Bewerber/-innen in effizienter und bewerberfreundlicher Weise zu testen, da nicht alle am selben Tag zur selben Uhrzeit getestet werden müssen.

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